Cats & Giants 21/05/2022 bis 29/05/2022
William Anthony, Thomas Bayrle, Bernhard Johannes Blume, Martin Dörr, Felix Anatol Findeiß, Nola Fischer, Sonja Heim, Harold Jodeau, Sopo Kashakashvili, Daniel Kiss, Gašper Kunšič, Jonathan Mink, Guangyun Liu, Hans von Marées, Albert Oehlen, Sonja Rychkova, Gregor Schneider, Linda Skellington, Franz West

Palais Supermarkt
Ludwigstraße 112 a, Goetheplatz
63067 Offenbach am Main

Eröffnung/Opening: 20. Mai 2022, 19 Uhr
geöffnet 21.–29. Mai 2022
Donnerstag bis Sonntag, 15–19 Uhr
und nach Vereinbarung/and by appointment

Artist Talkmit Sonja Heim und Linda Skellington
29. Mai 2022
16 Uhr in der Ausstellung

Wir danken Jochem Hendricks für die Zusammenarbeit sowie dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für die finanzielle Unterstützung des Projekts.

Anlässlich der Eröffnung des neuen Studio Jochem Hendricks im Supermarkt am zentral gelegenen Goetheplatz in Offenbach und eingeladen vom Künstler, versammelt Mañana Bold Ries:innen und Katzen zu einer gemeinsamen Ausstellung. Die Grenzen der Region wie der Städten Offenbach und Frankfurt werden dabei weit geöffnet. Junge international aktive Künstler:innen und etablierte Positionen treffen aus unterschiedlichen und nicht nur geographischen Richtungen aufeinander. Wer die Ries:innen und wer die Katzen sind, bleibt offen.

 

Welche Dimensionen braucht eine Arbeit, um Aufmerksamkeit zu erringen? Muss es immer das ganz Große sein oder wie verlockt uns auch das winzig Kleine? Was heißt es überhaupt, „Format“ zu haben, „souverän“ mit Räumen umzugehen? Wie profitieren sowohl Werke als auch Künstler:innen von herausfordernden Nachbarschaften, in der Ausstellung wie im Atelier und im Quartier?

 

Die Arbeiten greifen größtenteils figurative oder architektonische Momente auf, befassen sich mit der Rolle von Künstler:innen in ihrem Umfeld und Netzwerk, mit dem menschlichen Körper, der auf Umwegen Andockstellen findet und Einlass durch Fenster, Türen, Schlupflöcher sucht. Welche Dynamiken vor und hinter den Fassaden, Bühnen, Wänden entstehen, wird maßgeblich durch unsere Fähigkeiten und Bereitschaft mitbestimmt, uns abwechselnd geschmeidig durch Lücken zu ducken und voluminös und riesig in den Raum zu strecken.