Mañana es tuya 04/05/2020 bis 29/07/2020
https://www.instagram.com/mananabold/

Wir freuen uns auf Zusendung der Proposals inkl. Produktionsanleitung, Material- und Werkzeugliste in Wort und / oder Bild bis einschließlich Samstag, 2. Mai 2020. Es wird umgehend eine Auswahl von Ideen getroffen, welche im Laufe des Monats Mai umgesetzt werden. Eine kleine Aufwandspauschale für die ausgewählten Beiträge wird bereitgestellt werden.

 

Einsendungen und Fragen im Vorfeld an mail@mananabold.de

 

Mañana es Tuya #1:
Linda Weiß mit Ellen Wagner:
Schön hätte es werden können

Mañana es Tuya #2:
Jasper Bamberger & Nikolaus Kockel mit Felix Kosok:
Der Pfad der Zerstörung

Mañana es Tuya #3:
Alexander von Falkenhausen mit Aleksandar Radan & Ellen Wagner:
Von den Fontänen

Mañana es Tuya #4:
Ulrike Markus & Esther Poppe:
our ability to keep focus, governments

Kunst und Gestaltung kennen keine Ausgangsbeschränkung. Sie laufen weiter, im Atelier oder mit den Einschränkungen und neuen Inspirationen des Home Office – doch wo können sie momentan ausgestellt werden?

Wir laden ein, die Social Media und den Stadtraum in Offenbach in einem gemeinsamen Experiment zu verbinden, und rufen auf, uns künstlerische Arbeiten – nicht schon fertig produziert, sondern als Idee – zu schicken. Eingereicht werden können Konzepte und Skizzen für Objekte oder Interventionen, die von unserem Team an verschiedenen Orten in Offenbach umgesetzt und dokumentiert werden.

Thematisch gibt es keine Vorgaben. Eingebracht werden kann alles, was plötzlich aus dem Verborgenen stößt oder schon länger nach außen drängt; was längst einmal nach Offenbach oder von dort in die Welt hätte geschickt werden sollen; ein Gedanke, der stetig vor dem Schlafengehen kommt; was man immer mal ausprobieren wollte und nun zur Umsetzung weitergibt.

Die Ausstellungsorte, etwa in Wohn- oder Büroräumen, in Gärten, auf Balkons oder an Straßenecken, ebenso wie die Tageszeit der Installation werden von Mañana Bold in Absprache mit den Künstler_innen kuratiert. Die Ausstellung wird kurzzeitig in Offenbach physisch präsent und anschließend direkt auf Instagram, Facebook sowie der Homepage des Vereins zugänglich sein.

Das Interesse der Ausstellung liegt auf den Spielräumen zwischen einer übermittelten Idee und deren Umsetzung durch eine andere Person mit den Möglichkeiten vor Ort, zwischen dem Delegieren und dem Kooperieren. Kann man ortsspezifisch denken, wenn man selbst den Ort der Ausstellung nicht aufsuchen kann? Wie ist mit den Unwägbarkeiten der Materialverfügbarkeit und der technischen wie kompositorischen Art der Zusammenfügung und Anordnung umzugehen? An welchen Stellen wird die Ausführung detailliert festgeschrieben, wo ist Improvisation nötig oder gewollt?

Die Vorschläge sollten mit alltäglichen bzw. leicht zu beschaffenden Materialien (oder entsprechend denkbaren Äquivalenten) realisiert werden können. Sie können – aber müssen nicht – mehrere Elemente umfassen, welche im Fall einer Umsetzung dann räumlich zueinander angeordnet werden. Die Arbeiten können klein und minimal oder auch etwas größer sein, doch sollten die Entwürfe die praktischen Umstände einer Umsetzbarkeit für kurze Zeit sowie möglichst durch nur eine Person bedenken.

Bild: E. Wagner / K. Hesse